Ratgeber·10 Min. Lesezeit

Notfall, Bereitschaftsdienst oder Hausarzt: Wohin wende ich mich?

Plötzliche gesundheitliche Beschwerden können verunsichern und erfordern schnelles, besonnenes Handeln. Im deutschen Gesundheitssystem stehen Patientinnen und Patienten im Akutfall drei Hauptwege zur Verfügung: der Hausarzt, der ärztliche Bereitschaftsdienst und im Ernstfall der Rettungsdienst sowie die Notaufnahme im Krankenhaus. Eine fehlerhafte Einschätzung kann wertvolle Zeit kosten oder zu einer massiven Überlastung der Notaufnahmen führen. Dieser Ratgeber bietet Ihnen eine klare, medizinisch vorsichtige Orientierungshilfe auf Basis offizieller deutscher Standards, damit Sie im Akutfall sofort wissen, wohin Sie sich wenden müssen.

Von M Irfan
Orientierung zwischen Notfall, Bereitschaftsdienst und Hausarzt
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Wichtiger Hinweis: Bei lebensbedrohlichen Beschwerden oder akuten Notfällen wählen Sie sofort den Notruf 112. Zögern Sie in solchen Situationen nicht und suchen Sie keine regulären Arztpraxen auf.

Das dreigliedrige System der medizinischen Versorgung in Deutschland

Die medizinische Akutversorgung in Deutschland ruht auf drei spezialisierten Säulen. Dieses System ist darauf ausgelegt, jedem Patienten je nach Schweregrad seiner Erkrankung die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen. Gleichzeitig soll durch diese Strukturierung verhindert werden, dass hochspezialisierte Ressourcen (wie Intensivmediziner und Operationssäle im Krankenhaus) durch leichtere Krankheitsbilder blockiert werden, die im ambulanten Sektor besser aufgehoben sind.

Die erste Säule bildet die haus- und fachärztliche Regelversorgung. Sie findet in den regulären Arztpraxen während der üblichen Sprechzeiten statt. Die zweite Säule ist der ärztliche Bereitschaftsdienst (auch Notdienst genannt), der unter der bundesweiten Telefonnummer 116 117 erreichbar ist. Er stellt die ambulante ärztliche Versorgung bei akuten, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden außerhalb der normalen Praxisöffnungszeiten (nachts, an Wochenenden und Feiertagen) sicher. Die dritte Säule ist die reine Notfallversorgung, bestehend aus dem Rettungsdienst (Notruf 112) und den Notaufnahmen der Krankenhäuser. Sie ist ausschließlich für schwere, lebensbedrohliche Notfälle reserviert.

In den vergangenen Jahren verzeichnen die Notaufnahmen deutscher Krankenhäuser einen dramatischen Anstieg an Patienten. Ein erheblicher Teil dieser Menschen leidet jedoch unter Beschwerden, die problemlos in einer Hausarztpraxis oder einer Bereitschaftspraxis behandelt werden könnten (z. B. leichte Erkältungen, Zeckenbisse, chronische Rückenschmerzen oder seit Tagen bestehende Beschwerden). Dies führt zu extrem langen Wartezeiten für alle Beteiligten und belastet das medizinische Personal enorm. Wer im Akutfall die richtige Säule wählt, schützt somit nicht nur sich selbst, sondern hilft auch aktiv mit, Leben zu retten.

Säule 1: Der Hausarzt (Die Regelversorgung)

Der Hausarzt ist der zentrale Koordinator für Ihre Gesundheit. Er ist immer die erste Anlaufstelle für alle Beschwerden, die während der regulären Sprechzeiten der Praxis auftreten, sofern keine lebensbedrohliche Situation vorliegt.

Wann sollten Sie den Hausarzt aufsuchen? Typische Situationen sind Erkältungssymptome, grippale Infekte, Magen-Darm-Beschwerden, chronische Erkrankungen (wie Diabetes, Bluthochdruck, Asthma), leichte allergische Reaktionen, Routineuntersuchungen, Impfungen, die Ausstellung von Folgerezepten für Dauermedikamente sowie Krankschreibungen (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen). Auch bei anhaltenden seelischen Belastungen oder zur Klärung, ob ein Facharzt hinzugezogen werden muss, ist der Hausarzt Ihr primärer Ansprechpartner.

Da der Hausarzt Ihre Krankengeschichte und Ihren Lebensstil kennt, kann er Beschwerden bestmöglich einordnen. Fast alle Hausarztpraxen bieten tägliche Akutsprechstunden an. In diesen Zeiten können Patienten mit akuten Beschwerden auch ohne vorherige Terminvereinbarung in die Praxis kommen, müssen jedoch mit Wartezeiten rechnen.

Säule 2: Der ärztliche Bereitschaftsdienst (Rufnummer 116 117)

Der ärztliche Bereitschaftsdienst (oft auch als Notdienst bezeichnet) ist die offizielle Vertretung der Hausärzte außerhalb der regulären Praxissprechzeiten – also nachts, am Wochenende und an gesetzlichen Feiertagen.

Der Bereitschaftsdienst ist bundesweit einheitlich unter der kostenlosen Rufnummer 116 117 erreichbar. Wenn Sie diese Nummer wählen, landen Sie bei einer regionalen Leitstelle. Dort schätzen medizinisch geschulte Mitarbeiter Ihre gesundheitliche Situation anhand eines standardisierten Abfragesystems ein. Typische Beschwerden für den Bereitschaftsdienst sind hohes Fieber (das sich mit Hausmitteln nicht senken lässt), starker Brechdurchfall, akute Harnwegsinfekte mit Schmerzen, starke Hals- oder Ohrenschmerzen, ein schmerzhafter Hexenschuss oder leichtere Sportverletzungen, die keine chirurgische Notversorgung erfordern.

Je nach Schweregrad Ihrer Beschwerden veranlasst die Leitstelle eine von drei Maßnahmen:

  • 1Verweis an eine Bereitschaftspraxis: Sie werden an eine geöffnete Bereitschaftspraxis (oft direkt an Krankenhäusern angesiedelt) in Ihrer Nähe verwiesen, die Sie selbstständig aufsuchen können. Sie benötigen dort keinen Termin.
  • 2Ärztlicher Hausbesuch: Wenn Sie aufgrund Ihrer Erkrankung oder einer starken körperlichen Einschränkung nicht in der Lage sind, eine Praxis aufzusuchen, schickt die Leitstelle einen Bereitschaftsarzt zu Ihnen nach Hause.
  • 3Telefonische Beratung: Bei leichteren gesundheitlichen Fragen kann Ihnen ein diensthabender Arzt direkt am Telefon beratend weiterhelfen.

Säule 3: Der Rettungsdienst (112) und die Notaufnahme

Der Rettungsdienst und die Notaufnahmen der Krankenhäuser sind ausschließlich für schwere, lebensbedrohliche medizinische Notfälle und schwere Unfälle reserviert. Hier entscheidet das schnelle Eingreifen über Leben und Tod oder über dauerhafte gesundheitliche Schäden.

Wann müssen Sie sofort den Notruf 112 wählen? Ein echter Notfall liegt vor bei plötzlicher Bewusstlosigkeit oder schwerer Bewusstseinstrübung, bei akuter Atemnot oder Atemstillstand, bei plötzlichem, heftigem Brustschmerz (Verdacht auf Herzinfarkt, oft ausstrahlend in den linken Arm, den Kiefer oder den Rücken), bei plötzlichen Lähmungserscheinungen oder Sprachstörungen (Verdacht auf Schlaganfall), bei schweren Verbrennungen oder Verbrühungen, bei starken, unstillbaren Blutungen, bei schweren allergischen Reaktionen mit Atemnot (anaphylaktischer Schock), nach schweren Unfällen sowie bei akuten Vergiftungen. Zögern Sie in diesen Fällen niemals und wählen Sie sofort die 112.

Unter der 112 erreichen Sie die Rettungsleitstelle. Der Disponent leitet Sie durch das Gespräch und stellt gezielte Fragen. Er entscheidet, ob ein Rettungswagen (RTW) und gegebenenfalls ein Notarzt (mit dem Notarzteinsatzfahrzeug, NEF) entsendet werden. Bleiben Sie ruhig, beantworten Sie alle Fragen präzise und legen Sie nicht auf, bis der Disponent das Gespräch beendet.

Die strukturierte Ersteinschätzung bei der 116 117 (Das SmED-Verfahren)

Viele Anrufer fragen sich, wie die Mitarbeiter der Terminservicestelle und des Bereitschaftsdienstes am Telefon so schnell und präzise entscheiden können, welche Hilfe der Patient benötigt. Die Antwort liegt in einem hochentwickelten, wissenschaftlich evaluierten System namens SmED (Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland). Diese Software wurde speziell für den Einsatz in medizinischen Callcentern entwickelt und basiert auf internationalen medizinischen Standards. SmED führt die geschulten Mitarbeiter der Leitstelle anhand von präzisen, symptombasierten Fragen Schritt für Schritt durch das Telefonat.

Das System stellt sicher, dass potenziell lebensbedrohliche Leitsymptome (wie akuter Brustschmerz oder Atemnot) sofort erkannt werden. In einem solchen Fall schlägt die Software Alarm, und der Leitstellenmitarbeiter leitet den Anruf unverzüglich an die Rettungsleitstelle (112) weiter. Liegt keine lebensbedrohliche Situation vor, ermittelt SmED die am besten geeignete Versorgungsebene (z. B. den Besuch einer Bereitschaftspraxis innerhalb der nächsten Stunden oder die reguläre Vorstellung beim Hausarzt am Folgetag). SmED erhöht die Patientensicherheit drastisch, da es eine standardisierte, objektive Einschätzung der Dringlichkeit garantiert, die unabhängig von der subjektiven Wahrnehmung des Personals oder des Anrufers ist.

Verhalten im medizinischen Notfall: Tipps für Ersthelfer

Wenn Sie Zeuge eines medizinischen Notfalls werden, ist schnelles und besonnenes Handeln gefragt. Viele Menschen haben Angst, als Ersthelfer Fehler zu machen. Der einzige schwerwiegende Fehler im Notfall ist jedoch, gar nichts zu tun. Wenn Sie auf eine verletzte oder plötzlich schwer erkrankte Person treffen, sollten Sie sich stets an der Rettungskette orientieren. Sichern Sie zuerst die Unfallstelle oder den Gefahrenbereich zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz des Patienten ab. Prüfen Sie anschließend das Bewusstsein und die Atmung der Person, indem Sie sie laut ansprechen und vorsichtig an den Schultern rütteln.

Setzen Sie unverzüglich den Notruf 112 ab, falls die Person nicht reagiert oder eine schwere gesundheitliche Beeinträchtigung vorliegt. Bereiten Sie sich darauf vor, dem Disponenten der Rettungsleitstelle die fünf klassischen W-Fragen zu beantworten:

  • 1Wo ist der Notfall geschehen? Geben Sie den genauen Ort, die Straße, die Hausnummer und eventuelle Besonderheiten (z. B. Hinterhaus, 3. Stock) an.
  • 2Was ist geschehen? Beschreiben Sie kurz die Situation (z. B. Verkehrsunfall, Sturz von einer Leiter, plötzlicher Zusammenbruch mit Brustschmerz).
  • 3Wie viele Verletzte oder Erkrankte gibt es? Nennen Sie die Anzahl der betroffenen Personen, damit die Leitstelle genügend Rettungsmittel schicken kann.
  • 4Welche Verletzungen oder Symptome liegen vor? Beschreiben Sie den Zustand der Betroffenen (z. B. bewusstlos, blutet stark, atmet schwer, klagt über Atemnot).
  • 5Warten auf Rückfragen! Legen Sie niemals sofort auf. Der Disponent beendet das Gespräch, wenn er alle notwendigen Informationen erfasst hat.

Leisten Sie nach dem Absetzen des Notrufs Erste Hilfe. Ist der Patient bewusstlos, atmet aber normal, bringen Sie ihn in die Stabile Seitenlage, um die Atemwege freizuhalten. Setzt die Atmung aus, beginnen Sie sofort mit der Herzdruckmassage (30-mal drücken im Rhythmus von ca. 100 bis 120 Schlägen pro Minute, gefolgt von 2 Beatmungen) und führen Sie diese fort, bis der Rettungsdienst eintrifft. Sprechen Sie dem Patienten beruhigend zu und lassen Sie ihn niemals allein.

Symptome und Anlaufstellen im direkten Vergleich

Um Ihnen im Ernstfall eine schnelle Entscheidungshilfe zu bieten, haben wir typische Symptome und die jeweils korrekte Anlaufstelle übersichtlich gegenübergestellt. Bitte bewahren Sie stets Ruhe und schätzen Sie die Situation besonnen ein.

  • 1Hausarztpraxis (Regelversorgung): Leichte Erkältungssymptome, anhaltender Husten ohne Atemnot, Zeckenbiss ohne kreisförmige Rötung, chronische Rückenschmerzen, Routinekontrollen, Ausstellen von Folgerezepten, Impfungen, leichte Magen-Darm-Beschwerden während der Woche.
  • 2Bereitschaftsdienst (116 117): Plötzlich auftretendes hohes Fieber am Wochenende, schwerer Brechdurchfall mit drohendem Flüssigkeitsverlust am Feiertag, schmerzhafter Harnwegsinfekt am Abend, starker Hexenschuss am Samstag, akute Mittelohrentzündung nachts.
  • 3Notruf (112) / Notaufnahme: Plötzliche Bewusstlosigkeit, akuter Brustschmerz mit Engegefühl, plötzliche Lähmungen oder Sprachstörungen, schwere Atemnot, starker Blutverlust, Verdacht auf Vergiftung, schwerer Krampfanfall.
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Wichtiger Hinweis: Die in diesem Ratgeber enthaltenen Ratschläge wurden mit größter Sorgfalt auf Basis offizieller Richtlinien des Bundesministeriums für Gesundheit und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung recherchiert. Sie dienen der allgemeinen Patienteninformation und Orientierung. Sie stellen keine medizinische Diagnose oder Handlungsanweisung dar. Im Zweifelsfall – insbesondere bei unklaren oder sich rasch verschlimmernden Beschwerden – sollte immer die 112 oder die 116 117 kontaktiert werden. Bitte beachten Sie auch unseren Haftungsausschluss unter /de/haftungsausschluss.

Häufige Fragen

?Wann genau ist der Bereitschaftsdienst 116 117 erreichbar?

Die telefonische Vermittlung und Beratung unter der Rufnummer 116 117 ist rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Die physischen Bereitschaftsdienstpraxen (oft an Krankenhäuser angegliedert) haben feste Sprechzeiten, die auf die Schließzeiten der regulären Arztpraxen abgestimmt sind. In der Regel sind diese Praxen an Wochentagen ab 18:00 oder 19:00 Uhr bis zum Folgemorgen geöffnet. Mittwochs und freitags öffnen sie meist schon ab 13:00 Uhr. An Samstagen, Sonntagen sowie an gesetzlichen Feiertagen stehen Ihnen die Bereitschaftspraxen ganztägig zur Verfügung.

?Fallen für den Anruf bei der 116 117 oder 112 Kosten an?

Nein, die Nutzung beider Rufnummern ist für Sie vollkommen kostenlos. Sowohl die Notrufnummer 112 als auch die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117 können gebührenfrei aus dem deutschen Festnetz und von allen Mobilfunknetzen angerufen werden. Für den Notruf 112 ist der Anruf sogar von Mobiltelefonen ohne aktives Guthaben oder ohne eingelegte SIM-Karte möglich. Die Kosten für medizinisch notwendige Einsätze des Rettungsdienstes oder Behandlungen im Bereitschaftsdienst werden im Regelfall komplett von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen.

?Darf ich bei akuten Beschwerden direkt in die Notaufnahme des Krankenhauses fahren?

Ja, bei schweren Unfällen, plötzlichen schweren Erkrankungen oder akuten, besorgniserregenden Symptomen können Sie sich selbstverständlich direkt in die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses begeben oder dorthin transportieren lassen. Wenn es sich jedoch um leichtere Beschwerden handelt (z. B. Erkältungen, seit Tagen bestehende Rückenschmerzen), sollten Sie dies unbedingt vermeiden. Die Notaufnahmen sind gesetzlich auf die Behandlung von echten Notfällen ausgerichtet. Mit leichteren Beschwerden blockieren Sie Kapazitäten und müssen mit extrem langen Wartezeiten rechnen. Nutzen Sie in diesen Fällen bitte die Bereitschaftspraxen oder rufen Sie die 116 117 an.

?Wie finde ich nachts oder am Wochenende eine geöffnete Apotheke?

Wenn Sie außerhalb der regulären Öffnungszeiten dringend ein Medikament benötigen, hilft Ihnen der Apotheken-Notdienst weiter. Die deutschen Apotheken wechseln sich im Notdienst ab, sodass immer eine Versorgung gewährleistet ist. Welche Apotheke in Ihrer Nähe aktuell Notdienst hat, erfahren Sie auf verschiedenen Wegen: durch Aushänge an jeder geschlossenen Apotheke, online über offizielle Portale wie aponet.de, telefonisch über die 116 117 oder über mobile Notdienstfinder-Apps. Bitte beachten Sie, dass die Apotheken im Notdienst gesetzlich verpflichtet sind, eine kleine Notdienstgebühr (derzeit 2,50 Euro) zu erheben, es sei denn, der Arzt hat das Rezept als Notfall gekennzeichnet ("noctu").

?Was ist der Unterschied zwischen Bereitschaftsdienst und Rettungsdienst?

Der entscheidende Unterschied liegt in der medizinischen Dringlichkeit. Der Rettungsdienst (Notruf 112) rettet Leben. Er kommt mit Blaulicht und Martinshorn, besetzt mit Notfallsanitätern und Notärzten, direkt zu Ihnen, wenn eine lebensbedrohliche Situation vorliegt (z. B. Herzinfarkt, schwerer Unfall). Der ärztliche Bereitschaftsdienst (116 117) hingegen ist für Beschwerden zuständig, mit denen Sie normalerweise am nächsten Tag zu Ihrem Hausarzt gehen würden, wenn dieser geschlossen hat. Hier liegt keine Lebensgefahr vor, aber eine Behandlung kann nicht bis zum nächsten Werktag aufgeschoben werden.

?Was mache ich bei Zahnärztlichen Notfällen am Wochenende?

Für zahnärztliche Notfälle (wie extreme Zahnschmerzen, Nachblutungen nach Zahnoperationen oder Zahnunfälle) gibt es einen speziellen zahnärztlichen Notdienst. Der allgemeine Bereitschaftsdienst unter 116 117 ist hierfür nicht zuständig. Der zahnärztliche Notdienst wird regional organisiert. Welche Zahnarztpraxis in Ihrer Region am Wochenende oder an Feiertagen Notdienst hat, erfahren Sie über die regionalen Zahnärztekammern (meist online unter Stichworten wie "Zahnärztlicher Notdienst [Ihr Bundesland oder Ihre Stadt]") oder über die lokalen Tageszeitungen.